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News aus Zimbabwe

Als Service für unsere Leser veröffentlichen wir hier relevante Neuigkeiten und touristische Veränderungen aus "unseren Ländern". Diese Neuigkeiten werden mehrmals pro Jahr als praktische PDF-Dateien zu Newslettern zusammengefasst und unseren Newsletter-Abonnenten kostenlos per E-Mail zugestellt. Sicher und bequem. Im Newsletter-Archiv können Sie die zurückliegenden Newsletter einsehen und ggf. ausdrucken. Hier geht es direkt zur Newsletter-Anmeldung.

11/2021

Allgemeine Eindrücke

Aus Zimbabwe gibt es ebenfalls gute Neuigkeiten. Vor allem sind die Polizeikontrollen auf den Fernstraßen deutlich weniger geworden, und sie zeigen sich Touristen gegenüber mehrheitlich freundlich und korrekt. Zahlreiche Haupt- und Nebenstaßen werden derzeit neu geteert oder ausgebessert. Es gibt keine Treibstoffengpässe, und die Preise liegen bei 1,10–1,20 Euro/l Diesel und 1,20–1,30 Euro/l Benzin. Weiterhin existiert neben der offiziellen Umtauschrate von 90 RTGS zu 1 US$ ein illegaler Schwarzmarktkurs, der ungefähr doppelt so hoch liegt.

11/2021

Tipp für die Bvumba Mountains

Auf dem Gelände des legendären Leopard Rock Hotels erstreckt sich ein kleiner Wildpark, der neben zahlreichen Antilopen, Giraffen, Zebras, Primaten und seltenen Vogelspezies auch bizarre Felsen im Burma Valley und beeindruckende Reste ursprünglichen Bergregenwalds beherbergt. Das Hotel bietet Reitsafaris, Walking Safaris und Pirschfahrten zur Aussichtsplattform an; man darf den sehenswerten Park aber auch individuell besuchen (geländegängiges Fahrzeug erforderlich; das Permit für 20 US ist an der Hotelrezeption erhältlich).

11/2021

Matusadona Nationalpark

Die finanzstarke niederländische NGO African Parks hat Ende 2019 das Management des Parks übernommen. Seither wurde die berüchtigte 80 km lange Zufahrtspiste von der Straße Karoi–Binga repariert und ist nun wieder mit Geländefahrzeugen befahrbar.

08/2021

Info zu Corona-Reiseeinschränkungen

Das Robert Koch Institut (RKI) hat die Länder im südlichen Afrika (Botswana, Mosambik, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Namibia und Südafrika) mit Wirkung zum 01. August 2021 von Virusvariantengebieten zu Hochrisikogebieten herabgestuft. Diese Neubewertung bedeutet eine enorme Erleichterung für die Rückkehr von Reisenden aus Afrika und ist nach fast eineinhalb Jahren Corona-Pandemie endlich eine reelle Chance für die Länder, ihren Safaritourismus wieder zu beleben.

08/2021

Neue Banknote

Zimbabwe hat eine neue Banknote herausgegeben. Als höchste Geldnote ist nun eine neue bronzefarbene 50-Zimbabwe-Dollar-Note im Umlauf.

08/2021

Harare / Covid-Teststationen

Die Hauptstadt verfügt über rund zwanzig Teststationen, an denen man zumeist schon nach wenigen Stunden das Ergebnis erhält. Eine Empfehlung sind die Covid Test Centre von Lancet Clinical Laboratories (60 US$ pro Test; Kontakt und Infos zu den Teststationen: http://www.lancet.co.zw).

08/2021

Hwange Nationalpark

Im eskalierten Streit um chinesische Schürfrechte in Wildschutzgebieten hat sich nach massiven internationalen Protesten das Blatt offensichtlich gegen die potentiellen Minenbetreiber gewendet, und die Regierung schützt nun heimische Nationalparks vor den geplanten Bergbauaktivitäten.

07/2021

Hwange Nationalpark

Das sympathische Miombo Camp bei Dete nahe dem Hauptzugang in den Park verfällt leider allmählich, wird aber noch betrieben. Camping neben dem Wasserloch kostet 10 US$, bei Vorbuchung öffnet auch das Restaurant.

07/2021

Gosho Park Nature Reserve

Das Kleinod bei Marondera wird weiterhin liebevoll gepflegt. Campsite und A-Frame-Schutzhütten sind renoviert worden (10 US$), bei Vorausbuchung werden auch Trinkwasser und heiße Duschen vorbereitet. Eintritt pro Person und Fahrzeug: je 5 US$.

07/2021

Imire Rhino & Wildlife Conservation

Das private Wildschutzgebiet bei Marondera ist offen und bietet Day Trips für 80 US$ bzw. Übernachtungen mit Aktivitäten und Vollpension für 200 US$ an (kein Camping).

07/2021

Harare / Lake Chivero

Auch der Lion & Cheetah Park ist offen, wird gut gepflegt und beherbergt nun auch Grauwölfe und ein Kamel. Der Eintritt wurde auf 10 US$ herabgesenkt.

07/2021

Chinhoyi Caves Nationalpark

Dieser kleine staatliche Nationalpark bei Chinhoyi verkommt dagegen immer stärker; die Sanitäranlagen sind praktisch nicht mehr benutzbar.

07/2021

Matobo Nationalpark

Auch hier sind die Sanitäranlagen in einem völlig desolaten Zustand, selbst im Hauptcamp am Maleme Dam, sodass im Park praktisch keine Campinggelegenheit mehr existiert. Uneingeschränkt kann man dafür weiterhin den privaten World View Campsite auf dem Gelände von The Farmhouse empfehlen (15 US$, sehr gepflegt, Vorausbuchung nötig).

07/2021

Matusadona Nationalpark

Hier bietet sich eine neue Anreisevariante an. Von Chawara Harbour in Kariba können Interessierte einen privaten Fährdienst für Fahrzeug und Passagiere organisieren, der sie in wenigen Stunden entspannt über den See zum Hauptcamp in Tashinga bringt.

07/2021

Mana Pools Nationalpark

Auch im Nyamepi Camp verfallen die Sanitäranlagen für Campinggäste; am ehesten ist noch der mittlere Ablution Block zu benutzen. Die staatlichen Unterkünfte/Ferienhäuser werden dagegen sauber gehalten und von Attendants betreut, wenn Besucher kommen.

07/2021

Eastern Highlands / Bvumba

Leider sind nun alle drei kolonial-romantischen Boutique Hotels dieser Region dem Niedergang anheim gefallen; nach dem Inn on Rupurara auch das Pine Tree Inn und das Inn on the Vumba.

07/2021

Farm Camp bei Shamiso Tours (Marondera)

Zu guter Letzt haben wir noch eine tolle Neuigkeit: Die deutschen Betreiber von Shamiso Tours Campingsafaris, Dietmar Reimold und Bettina Hufnagel, bieten auf ihrer idyllischen Farm rund 15 km südlich von Marondera nun Unterkunft in originellen Gästezimmern und Camping in der blühenden Natur an einem kleinen, ruhigen Stausee an. Mit der Reservierungsbestätigung erhält man eine Anreisebeschreibung. Preise: B&B 25 US$, mit VP 50 US$, Camping 10 US$, dazu gibt es bei Bedarf einen Werkstattdienst und Pannenhilfe für Selbstfahrer. Sehr ruhig und großartige Vogelvielfalt. Kontakt: http://shamisotours.com, E-Mail: shamisotours@gmail.com, WhatsApp: +263-773-254606.ostet 10 US$, bei Vorbuchung öffnet auch das Restaurant.

03/2021

Mtarazi Falls

Das Rätsel um die Mtarazi Falls ist geklärt. Im World Waterfalls Database werden sie jetzt mit 479 m aufgeführt. Wie in unseren Reiseführern bereits angezweifelt, sind die bislang in allen Quellen genannten 762 m nicht realistisch.

09/2020

Hwange NP und Zambezi NP

Im Hwange Nationalpark (Deka, Sinamatella) und im Zambezi Nationalpark (Chamabonda-Area) wurden Solaranlagen und -pumpen an den Wasserlöchern gestohlen, diese konnten aber durch Naturschutzorganisationen wieder ersetzt und die Schäden repariert werden.

09/2020

Fortschritt bei den Landenteignungen

Gute Nachrichten gibt es in Sachen Landenteignungen: Die mehr als 3500 weißen Farmer, die in den Jahren 2000–2003 brutal enteignet wurde, sollen mit je ca. 850 000 Euro entschädigt werden, wie der zimbabwischen Präsident Mnangagwa und die Bauervereinigung CFU vereinbart haben. Beide Seiten sprechen von einem „historischen Ereignis“. Unklar bleibt zur Stunde noch, woher das Land diese Summen nehmen wird.

09/2020

Corona-Info

Corona führt in Zimbabwe zu noch mehr Einschränkungen der individuellen Bewegungsfreiheit und wird politisch gegen die Opposition ausgenutzt (seit dem Ausbruch der Pandemie wurden mehr als 105 000 Menschen vorübergehend inhaftiert). Die Wirtschaft liegt am Boden, die Arbeitslosigkeit ist immens hoch. Lebensmittel, internationale Güter und Treibstoff sind erhältlich, sofern man über Devisen verfügt (was wiederum nicht legal ist). Seit dem 30. März 2020 gilt eine Ausgangssperre, und nur systemrelevante Berufsgruppen dürfen noch zur Arbeit gehen. Die Einreise von Ausländern ist eingeschränkt möglich, doch werden Einreisende in einer staatlichen Einrichtung für 21 Tage unter Quarantäne gestellt. Die Region an den Viktoriafällen gilt offiziell als wieder geöffnet für den Tourismus, was immer das genau bedeuten mag.

04/2020

Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat das Reisen weltweit stillgelegt. Derzeit ist nicht vorhersehbar, wann sich die Lage bessern bzw. normalisieren wird.

01/2020

Save Valley Conservancy

Die größte Tierumsiedlung innerhalb Zimbabwes: Die dramatische Dürre des Jahres 2019 erfordert riesige Anstrengungen zur Rettung der leidenden Wildtiere in besonders betroffenen Gebieten. Allein aus der trockenen Save Valley Conservancy werden derzeit 600 Elefanten, 2000 Impalas, 50 Büffel, 40 Giraffen, zwei Löwen- und ein Wildhundrudel in andere Gebiete des Landes überführt.

01/2020

Gonarezhou Nationalpark

Im Gonarezhou NP wurde im Dezember eine neue Brücke über den Runde River eröffnet. Die neue Brücke („Rainbow Causeway“) befindet sich direkt nach dem Parkeingang in die Save-Runde-Region.

01/2020

Neue Geldnoten und Münzen

Zimbabwe hat im November neue Geldnoten und Münzen herausgegeben. Neu ist jetzt eine 2-Dollar-Münze.

11/2019

Matusadona Nationalpark

Gute Neuigkeiten gibt es aktuell für diesen vernachlässigten Park: Die finanzstarke und sehr erfolgreiche NGO African Parks (AP) übernimmt für die nächsten zwanzig Jahre das Management dieses Nationalparks. Dies wird das erste Engagement von African Parks in Zimbabwe. Derzeit sind die Zufahrtsstraßen und Camps noch desolat und wenige Wildtiere zu sehen. Dies wird sich erfahrungsgemäß durch die Präsenz von African Parks bald ändern.

11/2019

Chizarira Nationalpark

Hier sind die NGOs bereits erfolgreich. Die Zufahrt in den Park wurde gut ausgebaut, zahlreiche Scouts patrouillieren in der Wildnis, und auf Pirschfahrten lassen sich inzwischen wieder zahlreiche Antilopen und sogar Löwen entdecken.